Zukunftsworkshop Positionslichter

Positionslichter 2030 für soziokulturelle Zentren beleuchten

Termin: 14.11.2019 von 11 bis 17 Uhr
Ort: Schlachthof Kassel

Über 15.000 Wissenschafter*innen haben im November 2017 eine „Warnung an die Menschheit“ ausgesprochen. Weltweit streiken seit Monaten junge Menschen jeden Freitag für mehr Klimaschutz, auch die Europawahl unterstreicht die Dringlichkeit, jetzt ins Handeln zu kommen. Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik sind gleichermaßen aufgefordert, Beiträge für den Erhalt unserer Lebensgrundlage zu leisten.Der Zukunftsworkshop soll das bestehende Leitbild der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren aus dem Jahr 2011 in den Blick nehmen, unter dem besonderen Fokus gegenwärtiger und zukünftiger Herausforderungen.

Ziel ist es, strategische Positionslichter zu entwerfen, die als Orientierungspunkte dienen sollen, auf die sich die Szene in den kommenden 10 Jahren hin entwerfen könnte.  Ausgehend von der Fragestellung: Welche relevanten Beiträge kann die soziokulturelle Szene für die Gestaltung von Zukunftsfähigkeit einbringen?

Der Workshop wird gemeinsam mit Studierenden des Fachbereichs 2 Kulturwissenschaften & Ästhetische Kommunikation der Universität Hildesheim unter der Leitung von Dr. Christian Müller-Espey durchgeführt. Die Arbeitsergebnisse werden von den Studierenden aufbereitet und im Frühjahr 2020 der Bundesvereinigung zur weiteren Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.





Sprecher

Dr. Christian Müller-Espey

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Dr. Christian Müller-Espey studierte Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.  Langjährige Leitung eines soziokulturellen Zentrums in Wetter (Ruhr). Seit 01.06.2018 wissen-schaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, Leiter des Projektes „Nachhaltigkeitskultur entwickeln: Praxis und Perspektiven soziokultureller Zentren“. Promotion zum Thema „Zukunft gestalten. Untersuchung nachhaltiger Strukturen soziokultureller Zentren.“ Mitglied in der Kulturpolitischen Gesellschaft und der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur NW e.V.