Salongespräch „Nachhaltigkeitskodex für Kulturbetriebe“

Salongespräch mit der Schader-Stiftung Darmstadt

Termin: Donnerstag, 19. September 2019

Wie klimaneutrales Veranstalten in soziokulturellen Zentren aussehen kann, wird bereits seit Oktober 2018 in und durch sieben teilnehmende Zentren im Projekt Selbstversuch erprobt. Das Projekt untersucht die Bedeutung von Nachhaltigkeitskultur in der Praxis, fördert einen Austausch zum Thema Nachhaltigkeit und begleitet und unterstützt.

Die Kultureinrichtungen können so Nachhaltigkeitsstrategien entwickeln, die das Projekt sammeln und veröffentlichen wird.

Nun möchte sich das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und die Schader-Stiftung im Rahmen eines Salongesprächs über erste Erfahrungen, Stolper- und Meilensteine mit den Teilnehmen und Interessierten austauschen. Wertvolle Anregungen für die finale Ausgestaltung des Branchenkodex sollen gesammelt und im Hinblick auf eine Anwendung nach der Fertigstellung im Juli 2020 diskutiert werden, sodass Perspektiven einer Fortsetzung und Fördermöglichkeiten ausgelotet werden können.





Sprecher

Prof. Dr. Wolfgang Schneider

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Prof. Dr. Wolfgang Schneider ist seit 1997 ordentlicher Universitätsprofessor für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim und Gründungsdirektor des Instituts für Kulturpolitik. Seit 2012 ist er Inhaber des UNESCO-Chair „Cultural Policy for the Arts in Development”. Von 2003 bis 2007 war Prof. Dr. Schneider sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages und Berichterstatter u.a. für das Kapitel „Kulturelle Bildung“. Aktuelle Forschungsprojekte (Auswahl): „ARTS RIGHTS JUSTICE – Understanding, protecting and defending freedom of artistic expression and artists at risk“ (2017-2019), gefördert mit Mitteln des Auswärtigen Amts. Untersuchung der Rolle der Künste in Konflikten und Transformationsprozessen, SDG Graduate School „Performing Sustainability. Cultures and Development in West Africa“ (2016 bis 2020) zusammen mit dem Center for World Music, gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst.

Dr. Christian Müller-Espey

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Dr. Christian Müller-Espey studierte Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.  Langjährige Leitung eines soziokulturellen Zentrums in Wetter (Ruhr). Seit 01.06.2018 wissen-schaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, Leiter des Projektes „Nachhaltigkeitskultur entwickeln: Praxis und Perspektiven soziokultureller Zentren“. Promotion zum Thema „Zukunft gestalten. Untersuchung nachhaltiger Strukturen soziokultureller Zentren.“ Mitglied in der Kulturpolitischen Gesellschaft und der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur NW e.V.

Daniela Koß

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Daniela Koß ist als Kulturwissenschaftlerin M.A. seit 2010 bei der Stiftung Niedersachsen tätig und verantwortlich für den Förderbereich Theater und Soziokultur. In ihrer Arbeit berät sie zahlreiche Akteure und konzipiert und betreut innovative Förderprogramme. Dazu gehören sozioK_change, ein Programm, das Transformationsprozesse in der Soziokultur begleitet und auch das Festival Freier Theater „Best OFF“, das unter ihrer Leitung alle zwei Jahre die besten Inszenierungen der niedersächsischen Szene zeigt. Neben zahlreichen Vorträgen und Artikeln wurde 2015 unter ihrer Federführung das Handbuch Soziokultur und 2017 in Zusammenarbeit mit Prof. Wolfgang Schneider und Beate Kegler die Publikation über Entwicklungen in ländlichen Räumen Vital Village veröffentlicht. Sie ist Mitglied in diversen Jurys und Fachbeiräten.



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