Auf dem Weg

Im Rahmen des Projekts durften wir mit vielen Akteur*innen aus Theorie und Praxis zusammenarbeiten. Daraus sind viele Beispiele zur Nachhaltigkeit in der soziokulturellen Praxis entstanden.

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Green Culture Think-Tank

Das Institut für Kulturpolitik und der Bundesverband Soziokultur e. V. haben im Projektzeitraum an Fachgesprächen zum Thema Green Culture, initiiert vom Bundestagsbüro Erhard Grundl, teilgenommen. In der Fraktionssitzung am 28. September 2020 wurde das Positionspapier „Green Culture – Klimapolitik in den Mittelpunkt von Kulturpolitik stellen“ einstimmig beschlossen. Zum Download: Fraktionsbeschluss Green Culture Erhard Grundl

CO2-Bilanz/Kompensation

Starke Abhängigkeit von genauen Werten u.a. von den Stadtwerken etc.   Hohe finanzielle und personelle Ressourcen nötig.   Ein Zentrum berechnete die CO2-Bilanz für die einzelnen Gerichte des Speiseplans für das Künstlercatering mit dem www.klimateller.de  Die Tagung „Nachhaltige Kulturarbeit“ im Mon Ami Weimar wurde in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz (ThiNK), Jena bilanziert (siehe Tagungsdokumentation)  Die […]

Abfall/Wasser

Hier wird erneut die Abhängigkeit von Partnern deutlich, die das Thema mittragen müssen. So z.B. Mietkunden, Kooperationspartner, Reinigungskräfte etc.   Für Transporte werden regelmäßig Lastenfahrräder eingesetzt  

Catering

Es werden vermehrt Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau angeboten (kbA)   Einwegflaschen wurden im Rahmen des Projektes abgeschafft und durch Mehrweg ersetzt.   Es zeigt sich der bedarf Gespräche mit dem hausinternen Caterer aufzunehmen.   Die Grundhaltung zum Catering für die Künstler wurde überdacht und wird Schritt für Schritt nach Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet.   In Kooperation mit unserem Gastronomen wurde […]

Kommunikation

In einzelnen Zentren wurde das Thema Nachhaltigkeit im Rahmen des Selbstversuches auf der Website integriert bzw. überarbeitet.   Es wurde eine extra Mailadresse für das Thema eingerichtet und ein Briefkasten für Anregungen seitens der Gäste angebracht.   Für alle Zentren ist die Kommunikation nach innen sowie nach außen gleichermaßen wichtig.   Für die Kommunikation nach außen sind zusätzliche […]

Beschaffung

Die Zentren haben bereits zahlreiche Maßnahmen (z.B. Wechsel zu LED, Bankkonto bei einer nachhaltigen Bank, nachhaltiges Toilettenpapier) umgesetzt und weitere Maßnahmen sind in Planung (z.B. Kooperation mit lokalen Bio-Betrieben oder Supermärkten, nachhaltiges Produktangebot ausweiten, Verbrauchsmaterialien).   Einzelne Zentren sehen großen Handlungsspielraum, v.a. in Zusammenarbeit mit lokalen oder regionalen Kooperationspartnern.   Die Beschaffung verlangt regelmäßige Überprüfung auf die […]

Mobilität/Logistik

Der Punkt Mobilität ist stark durch die gegebene Infrastruktur geprägt und abhängig von der Bereitschaft des Publikums auf klimafreundliche Fortbewegungsarten umzusteigen.   Der Einfluss der Zentren ist abhängig von der Kommune und Kooperationspartnern.   Ein Zentrum hat eine Mobilitätsumfrage gemacht und so mehr über die Mobilität der Besucher*innen erfahren.   Eine gute Kommunikation der Verbindungsmöglichkeiten (sofern vorhanden) kann die […]

Veranstaltungsort

Die Zentren haben Erfolge erzielt wie z.B. die Umstellung auf LED, Ökostrom.   Eine Analyse und anschließende Umsetzung von Maßnahmen hängt von finanziellen Ressourcen und der Zusammenarbeit mit Partnern/Vermietern etc. ab.  

Voraussetzungen Nachhaltigkeitskodex (extern)

Stimmen aus den Zentren:   Für uns ist es wichtig, dass die Ziele des Nachhaltigkeitskodex in der kommunalen Politik so verankert werden, sodass sie teils auch dort formuliert und eingefordert werden und dann auch im Verbund umgesetzt werden. Hier greift dann auch das Netzwerk besser und macht Sinn. Hierdurch erhält die Nachhaltigkeit eine Relevanz, die es […]

Voraussetzungen Nachhaltigkeitskodex (intern)

Stimmen aus den Zentren:    Zuerst muss eine auf das Zentrum bezogene Zielformulierung vorgenommen werden, die sich am Nachhaltigkeitskodex orientiert und erste Meilensteine setzt.  Alle Mitarbeiter*innen müssen eingebunden werden und zeitliche und fachliche Ressourcen dafür erhalten sowie für bestimmte Bereiche den „Hut“ aufbekommen. An einer Stelle müssen alle diese Information dann wieder zusammenlaufen und berichtet werden.   […]

Herausforderungen Nachhaltigkeitskodex

Stimmen aus den Zentren: Es besteht die Gefahr, dass eine Maske übergestülpt wird  Die Umsetzung wird sich nur Etappen vollziehen können und benötigt politische Unterstützung als auch immer wieder neue Impulsgeber.  Das Bewusstsein darf im Alltag nicht untergehen, wenn dann ist es ein personelles und ein Zeitproblem  Teilweise erweist sich die Umsetzung als schwierig, da wir bspw. energetisch […]

Chancen Nachhaltigkeitskodex

Stimmen aus den Zentren  die Umsetzung erbringt: Lerneffekte und ist ein wichtiger Imagefaktor (bestenfalls ein positiver)  Meilensteine können erreicht werden, Defizite werden durch eine strukturierte Analyse erkannt und können besser angegangen werden  Durch den Austausch kann man gemeinsam Lösungen erarbeiten.  Unsere partizipative Vorbildfunktion als Kulturschaffender nicht nur im sozialen sondern auch im ökologischen Bereich zu erweitern.  Unsere […]

Empfehlungen (Selbstversuch)

Unterstützung von außen und Austausch mit anderen wird als wertvoll empfunden.   Die Beteiligung aller Mitarbeitenden ist enorm wichtig.   Es ist wichtig Dienstleister und Kooperationspartner frühzeitig und offen mit einzubeziehen.   Finanzielle und personelle Ressourcen sollten vorher durchgerechnet und überlegt werden.   Es wird empfohlen, eine Projektskizze mit klarer Zielformulierung und einer möglichen Kommunikation anzufertigen.   Die Aufgabenverteilung spielt […]

Praxistipp: Centralstation Darmstadt

Vernetzung und Austausch mit anderen ist wichtig!  Als Veranstaltungszentrum empfehlen wir unbedingt Veranstaltungen zu relevanten Themen durchführen: Kooperationspartner finden, öffentlich bewerben und durch eine offene Kommunikation die Zielgruppe ausweiten. 

Bundesverband Soziokultur e.V.

Unser Kooperationspartner, der Bundesverband Soziokultur e. V., hat das Forschungsprojekt mitinitiiert. Der Bundesverband hat dafür von 2018–2020 Nachhaltigkeit zum Schwerpunktthema gemacht. Er hat inhaltlich mitgearbeitet, Veranstaltungen mitorganisiert und leistet einen wesentlichen Beitrag für die Sensibilisierung der Mitglieder*innen für die Transformation zur Nachhaltigkeit. Erst kürzlich hat der Bundesverband ein Positionspapier zur Online-Konsultation der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht.

Schader-Stiftung Darmstadt

Am 19. September 2019 fand in der Schader-Stiftung in Darmstadt das Salongespräch unter dem Titel „Ein branchenspezifischer Nachhaltigkeitskodex für kleine und mittlere Kulturbetriebe“ statt. Vor diesem Hintergrund haben sich das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, der Bundesverband Soziokultur e.V. und die Schader-Stiftung im Rahmen eines Salongesprächs über erste Erfahrungen, Stolper- und Meilensteine ausgetauscht, Anregungen […]

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